Systemische Psychotherapie

Was macht die Systemische Psychotherapie aus?

Wie arbeiten wir gemeinsam?

Die systemische Psychotherapie hat sich aus der systemischen Familientherapie entwickelt. Daraus ergibt sich der nach wie vor große Fokus auf die Beziehungen, die wir im Leben eingehen.

Wo laufen Beziehungen gut. Und wo hakt es ein bisschen?

Woran liegt es, dass es hakt?
Hakt es immer gleich schlimm?
Wem geht es vielleicht auch so?
Wer sieht es ganz anders?

Und so frage ich mich mit Ihnen zusammen hin bis zum Kern des Problems.

Manchmal liegen Lösungen auf dem Weg zum Kern. Manchmal liegen sie fernab vom Weg.
Manche Lösungen passen wie angegossen.
Manche Lösungen entpuppen sich als weniger brauchbar.

Solange der Wunsch nach Veränderung und die Neugier vorhanden sind, ergeben sich auch Antworten und Lösungen.

Mir ist wichtig, dass wir zunächst eine gemeinsame Basis für die Zusammenarbeit schaffen.

Ich arbeite viel mit Fragen und Perspektivwechsel.

Perspektivenwechsel können auch bildlich in Form einer Aufstellung auf dem Systembrett oder mittels Genogrammentstehen.

Die Arbeit mit Inneren Anteilen ermöglicht einen anderen Zugang zu Verhaltensweisen und kann helfen, diese Verhaltensweisen besser zu verstehen.


Zeitleisten und Zeitstrahl können Situationen auch visuell erfahrbar machen und man schaut ein bisschen anders auf eine Lage.

Schreiben kann ebenfalls ein hilfreiches und kreatives Ventil sein, Dinge nach Außen zu bringen.

Ablauf

Nach einer Terminvereinbarung kommen Sie zum Erstgespräch. Danach entscheiden wir, ob eine Zusammenarbeit für Sie sinnvoll und hilfreich sein kann.

Therapieverlauf, Dauer und Frequenz

Der Verlauf einer Therapie ist natürlich dynamisch und nicht in Gänze festzulegen. Deswegen werden wir immer wieder die ursprünglichen Ziele und Aufträge hinterfragen, damit wir den roten Faden nicht verlieren. Wenn sich Ziele und Aufträge verändern, besprechen wir das in Hinblick auf die Bedeutung für den weiteren Therapieverlauf.

Die systemische Therapie versteht sich grundsätzlich als Kurzzeittherapie. Sie dauert so lange wie nötig und so kurz wie möglich.

Wie schon erwähnt arbeite ich gerne in doppelten Einheiten, dafür aber in einem Rhythmus von zwei Wochen. Dazwischen haben Sie Zeit, um sich zu beobachten, Erkenntnisse aus der Sitzung zu überdenken und zu schauen, wo Sie diese im Alltag wiederentdecken oder anwenden können. Manchmal bitte ich Sie auch darum, genau in diese selbstbeobachtende Haltung zu gehen. Ich gebe Ihnen, wenn es passend und sinnvoll erscheint, Aufgaben mit, die Sie in der therapiefreien Zeit ausprobieren können.

Ich habe aber Verständnis dafür, dass gerade zu Beginn eine wöchentliche Einheit wichtig sein kann. Selbstverständlich können wir uns auch wöchentliche Termine ausmachen.

Erstgespräch

Das Erstgespräch ist ein ganz wesentlicher und wichtiger Moment, noch bevor die Therapie eigentlich beginnt.
Wir lernen uns und Ihre Anliegen kennen. Für mich ist es wichtig zu verstehen, was genau Ihre Wünsche und Erwartungen an die Therapie sind. Gemeinsam formulieren wir Therapieziele. Diese sind nicht in Stein gemeißelt und werden immer wieder angepasst.

Auf diesem Wege finden wir heraus, ob die Voraussetzungen passen, ob wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können und vor allem, ob Psychotherapie für Sie die beste Unterstützung ist.

Bei Mehrpersonensettings ist der Ablauf ähnlich, aber manchmal braucht es mehr als nur ein Erstgespräch, bis alle Anliegen und Sichtweisen beschrieben sind.

Darüber hinaus besprechen wir hier auch noch Organisatorisches und Rahmenbedingungen (Terminabsage, Honorar, Dauer und Frequenz etc.).